header
 


Abgeschlossene Projekte der Zukunftsschmiede

Hier werden ihnen fertige Projekte der Ramsauer Zukunftsschmiede vorgestellt.

 

Familienfreundliche Gemeinde

83 Gemeinde als familienfreundlich ausgezeichnet -  Ramsau war mit dabei!

Am 18.10.2016 wurde das staatliche Gütezeichen familienfreundliche Gemeinde für mehr Familienfreundlichkeit und bessere Lebensqualität durch Familienministerin Dr. Sophie Karmasin an die Gemeinde Ramsau verliehen.  

Insgesamt wurden heuer 83 Gemeinden aus ganz Österreich mit dem staatlichen Gütezeichen ausgezeichnet.

Das Audit familienfreundlichegemeinde ist ein kommunalpolitschischer Prozess, in dem durch Workshops und andere Aktionen die vorhandenen familienfreundlichen Maßnahmen festgestellt werden. Unter Einbindung aller Generationen und Fraktionen entwickelt eine Projektgruppe bedürfnisorientiert neue Maßnahmen zur Erhöhung der Familienfreundlichkeit in der Gemeinde. Nach Beschluss des Gemeinderates werden diese Maßnahmen innerhalb von 3 Jahren umgesetzt. Das österreichische Audit familienfreundlichegemeinde ist europaweit ein Vorzeigeprojekt.

 

Unsere Motive für die Teilnahme an diesem Audit:
Gemeinsamkeit der Generationen: Das Anliegen, generationsübergreifende Projekte zu gestalten und dabei ein ganzes Dorf zum Mittun anzuregen (gemeinsame Vorbereitungen, gemeinsames Feiern,….) und Ramsau für junge Familien attraktiv zu gestalten waren unsere Beweggründe, das Audit durchzuführen.

Erfolgte Familienfreundliche Maßnahmen in Ramsau:

  • Pecherfest
  • Waldtag
  • Vereinsplatzl
  • Sonderausgabe Amboss
  • Ferienspiel
  • Seniorenmusik
  • Spiele unserer Kindheit
    Freizeitbeschäftigung für Senior/innen
  • Entwicklung Gemeindelogo

 

 

 

 

Fotos: Christoph Kerschbaum


www.familieundberuf.at

 



Gemeindelogo

Die Ramsauer Zukunftsschmiede hat nun mit Unterstützung von Frau Mag. Marisa Fedrizzi von der Dorf&Stadterneuerung NÖ ein Logo endtwickelt, welches unser Dorf unverwechselbar machen soll.
Schon vor Jahre hat die Zukunftsschmiede mit Christoph Berger ein Logo entwickelt, welches adaptiert wurde.

In mehreren Zusammenkünften, bei denen Obmann Engelbert Mairhofer, Traudl Wolfschwenger, Gertraud Steinacher, Johanna Schafhauser unterstützt von Bürgermeister Raimund Reichel wurden Skizzen angefertigt und Slogans entworfen.

Ein Grafikbüro hat daraus drei Entwürfe geschaffen, die für jedes Briefpapier, für jede  Autobeschriftung, für jeden Folder geeignet sind.
Die Bevölkerung hat davon einen Favoriten gekürt.

Im Rahmen des Ramsauer Musikfestes am Sonntag, 08. Juni 2014 fand die Präsentation des Gemeindelogos statt.

Das Siegerlogo wurde von Bürgermeister Raimund Reichel und Obmann der Ramsauer Zukunftsschmiede Engelbert Mairhofer präsentiert.

Anschließden ließen wir gemeinsam, Jung und Alt Luftballone mit Kärtchen und dem Logo steigen.

Damit ist "unsere" Ramsau unverwechselbar geworden.

 


 

 

 

 


 

Bachgeländer

Im Bereich Dorfplatz Kaufhaus Gruber und der Volksschule Ramsau führt der Gehweg entlang des Ramsaubaches.

 

Hier wurde in den 70er Jahren im Zuge der Bachregulierung ein Bachgeländer aufgestellt, welches waagrechte Sprossen aufweist und mitunter als „Leiter“ für Kinder zum klettern möglich wäre.

Zur Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg wurde nun das bestehende Geländer mit senkrechten Holzsprossen verkleidet.

 




Vereinsschutzhütte

Die Vereinsschutzhütte wurde um 1975 vom Berg- und Sportclub Ramsau errichtet. Die Betreuung ist seitdem auch über den Berg- und Sportclub gegeben.

Aufgrund des benachbarten Liftbetriebes sind seit dem Bau dieses Gebäudes verschiedene Grundeigentümer vorhanden gewesen. Jetzt zur aktuellen Zeit ist Herr Johann Gruber, 3172 Ramsau, Schneidbach 3 der Eigentümer des in Verwendung stehenden Grundstückes samt der Vereinsschutzhütte.

Dieses Gebäude ist in Holzbauweise hergestellt, mit einer Eternitdacheindeckung und einigen Isolierglasfenstern. Dämmung in den Wänden bzw Decke gab es zur Zeit der Neuerrichtung nur in sehr geringem Maße.

 

Rund  um das Gebäude nagte der Zeit der Zahn. Das meiste Holz war am verfaulen. Auch Teile des Unterbaues sind vermodert und das Gebäude musste zwischenzeitlich schon gehoben werden, damit eine waagrechte Position des Fußbodens gegeben ist.

Der hinzugekommene Keller hat zwar eine Betondecke, jedoch ist diese nie abgedeckt worden und somit größtenteils aufgefroren und somit renovierungsbedürftig.
Über diese Kellerdecke ist das Gebäude nun erweitert worden.

Es sind im Rahmen der Renovierung die vermorschten Hölzer getauscht, über den Kellervorbau ein Zubau und eine zeitgerechte Wärmedämmung als auch eine neue Dacheindeckung aufgebracht worden.

Ebenso ist in Verlängerung des vorhandenen Kellers den Hüttenboden mit einem festen Unterbau erneuert worden.

Viele freiwillige Helfer haben bei der Renovierung mitgeholfen.

 


Hütte vor der Renovierung




Hütte nach der Renovierung

 


 

 

 Vereinsschutzhütte – Küche

Aus dem Jahr 1973 bzw. 1974 stammte die Küche in der Vereinsschutzhütte. Damals noch in super Zustand – nagt in den letzten Jahren bereits der Zahn der Zeit.

Die Kastentüren mußten bereits repariert bzw. ausgetauscht werden. Auch die Arbeitsfläche mußte bereits erneuert werden.

Aufgrund der Größe der „Küchenzeile“ war pemanent Platzmangel gegeben.

 

In der neuen - nun auf der gegenüberliegenden Seite der Hütte - angelegten Küche wurde der sanierte Küchenherd wieder aufgestellt. Dieser wurde von Grund auf gereinigt und neu schamottiert.


Der Küchenblock wurde in Eigenregie der Vereinsmitglieder aufgestellt bzw. auch die Fliesen verlegt.

 



Platzgestaltung - Brücke Unterried Kreuzung

Das Platzl "Kreuzung Unterried und Brücke" war ein unscheinbarer Fleck mit einer mit unter gefährlichen Gehsteig- bzw. Asphaltstufe.
Zur Bachseite abgegrenzt mit einem bereits verosteten Geländer.

Die Idee wurde geboren, dieses Platzl zu gestalten.
Ein neues Geländer mit integrierten Logos der Vereine aus Ramsau.
Den Boden mit Wellensteinen zu pflastern und die Informationstafel bzw. Schausteine des neu errichteten Geoweges im Platzlbereich zu integrieren.

Im weiteren soll eine Rastmöglichkeit, um z.B. Infofolder zu lesen geschaffen werden.

In den Geländerzwischenteilen werden die Logos der Ramsauer Vereine integriert - u.a. auch das Logo der NÖ Dorferneuerung.







 
 




FF-Musikhaus die Errichtung des Probenraumes der Trachtenkapelle Ramsau

 



 
 





 

Dürrnholz - Materl


Das Dürrnholzer Kreuz am Übergang vom Gaupmannsgraben in Richtung Süden zum "Gianboch" nach Kleinzell erstahlt im neuen Glanze.

Der Impuls zur Renovierung kam von der Familie Pfannhauser, ausgeführt wurde sie von der Zukunftsschmiede Ramsau, die Kosten werden von der NÖ-Dorferneuerung gefördert, denn ohne finanzielle Unterstützung wäre die aufwändige Arbeit nicht möglich gewesen.

Ferdinand Mairhofer hat viele freiwillige Helfer zusammengetrommelt. 
Ca. 250 Stunden haben diese aufgewendet, um die halbverfallene Kapelle zu retten.

In der Maschinenhalle von Florian und Andreas Mairhofer vom Ebner-Hof wurde die Kapelle zerlegt und die morschen Teile ausgetauscht.


Den freiwilligen Helfern gebührt ein besonderer Dank!  

   

Materl vor und nach der Renovierung




Vereinsausstattung 

Ein Partyzelt wurde angekauft. (6 x 3 m)

Leihgebühr pro Wochenende beträgt für Mitglieder
€ 50,- und für Nichtmitglieder € 100,-.

 

 



 


Der GEO-DENDRO-PFAD in RAMSAU

Herr Dipl.-Ing. Walter Grasberger besitzt einen schönen Mischwald geländemäßig oberhalb des Anwesens Hofer in Ramsau bei Hainfeld/Bezirk Lilienfeld, den er durch eine zeitgemäße Forststraße erschlossen hat. Aus volksbildnerischen Gründen entschloss er sich, entlang dieser Forststraße mit den dort befindlichen verschiedenen Bäumen und Sträuchern einen Waldlehrpfad anzulegen. Aus seinen privaten Mitteln stellte er gefällige Tafeln mit den Namen der diversen Gewächse auf, dass man auch als Laie beispielsweise lernt, einen Feldahorn von einem Bergahorn zu unterscheiden.

Zufällig stieß der Geologe Prof. Dr. Godfrid Vessely auf diese neue Forststraße. Solche Neuanlagen sind für forschende Geologen ein wahrer Segen, können sie doch in den angeschnittenen Hängen, besonders in den geräumigen Kurven solcher Weganlagen, wie in einem aufgeschlagenen Buch lesen, wie sich die jeweiligen Untergrundverhältnisse darstellen.

Dr. Wessely ist ein erfahrener Geologe, er war ein Berufsleben lang für die OMV tätig und hat als Chef-Feldgeologe die Punkte vorgeschlagen, wo dann kostspielige Bohrungen (bis über  7.000 m Tiefe) abgeteuft wurden, um Erdöl und Erdgas zu finden, was oft auch gelang. Er war immer wissenschaftlich auf seinem Gebiet tätig und hat nach seiner Pensionierung bei der OMV in jahrelanger Arbeit ein Buch über die Geologie Niederösterreichs verfasst.

Dieses Werk im Lexikon-Format gilt inzwischen als wissenschaftliches Standardwerk.             Dr. Wessely, 2004 mit dem Professortitel ausgezeichnet, erhielt 2007 den Wissenschaftspreis des Landes Niederösterreich. Noch immer ist er akademischer Lehrer, aktuell an der Montanuniversität Leoben.

Dr. Wessely kennt die Gegend von Ramsau genau, stößt doch hier die Zone der nördlichen Kalkalpen auf die Molassezone und als Besonderheit gilt, dass hier die verschiedenen Gesteinsformationen in knappen Abständen zutage treten, wo man anderswo viele Kilometer zurücklegen muss, um aus dem Bereich einer Gesteinsschicht in eine andere zu gelangen. Schließlich kann man in Ramsau auch sehen, dass im Zuge der alpinen Gebirgsbildung, wo mit ungeheurem Druck Gesteinsschichten übereinander geschoben wurden, es gleichsam dabei zu einem „Wellen-Überschlag" kam, so dass hier jüngere Schichten unter älteren Gesteinen liegen, während normalerweise ältere Schichten tiefer liegen und von jüngeren Schichten überlagert wurden.

Als nun Dr. Wessely im Wald des Dipl.-Ing. Grasberger auf die neue Forststraße traf und die Tafeln des Waldlehrpfades sah, dachte er natürlich aus der Sicht des Geologen, um wie viel interessanter hier ein Geologie-Lehrpfad sein müsste, und entwarf dafür ein Projekt. Dieses wurde Anfang 2008 dem Bürgermeister von Ramsau, Ewald Kahrer, vorgelegt, der davon sofort eingenommen war.

Nach einigen vertiefenden Gesprächen übernahm der Verein „Ramsauer Zukunfts – Schmiede (RZS)“ im Rahmen der Dorferneuerung die Umsetzung des Projekts. Unter der rührigen Leitung des Vereinsobmanns Engelbert Mairhofer und der Mithilfe eifriger Helfer, darunter besonders Dipl.-Ing. Grasberger als Grundbesitzer, wurden Tafeln an den relevanten Stellen aufgestellt, welche die Bezeichnung der Gesteinsschichten und deren Alter angeben. Die Tafeln des Waldlehrpfades wurden in Analogie dazu umgerüstet und um die botanisch-wissenschaftlichen Bezeichnungen ergänzt.Nach einigen vertiefenden Gesprächen übernahm der Verein „Ramsauer Zukunfts – Schmiede (RZS)“ im Rahmen der Dorferneuerung die Umsetzung des Projekts. Unter der rührigen Leitung des Vereinsobmanns Engelbert Mairhofer und der Mithilfe eifriger Helfer, darunter besonders Dipl.-Ing. Grasberger als Grundbesitzer, wurden Tafeln an den relevanten Stellen aufgestellt, welche die Bezeichnung der Gesteinsschichten und deren Alter angeben. Die Tafeln des Waldlehrpfades wurden in Analogie dazu umgerüstet und um die botanisch-wissenschaftlichen Bezeichnungen ergänzt.

Dr. Wessely verfasste dazu eine handliche Broschüre, wo jeder durch eine Tafel gekennzeichnete geologische Punkt kurz wissenschaftlich erläutert wird, ergänzt um Bilder von Dünnschliffen, wo die Leitfossilien gezeigt werden, anhand derer das Alter der Gesteine bestimmt wird. Die Erarbeitung der Dünnschliffe besorgte das betreffende Fachlabor der OMV, bei der Gestaltung der Broschüre war die fachliche Mitarbeit des Geologischen Instituts der Montanistischen Universität in Leoben wesentlich. Eine parallele Broschüre wurde für die Tafeln des Waldlehrpfades verfasst. Drei große Tafeln erläutern die allgemeinen geologischen Zusammenhänge der ganzen Gegend; eine im Ort selbst, eine weitere mit gleichem Inhalt am Beginn des Pfades und die dritte an einem Aussichtspunkt, wo man Ramsau vor sich liegen sieht vor der Bergkette Raingupf-Kieneck-Unterberg.

Der Lehrpfad heißt nach einem Beschluss der Ramsauer "Dorferneuerung" GEO-DENDRO-PFAD RAMSAU. Damit ist die Wissenschafts-Bennenung Geologie  mit der weniger geläufigen Dendrologie (Baumkunde) verknüpft: eine einleuchtende, ganz originelle Lösung!

 

 

 

 

 

 

 


Torbogen

Am 5. Juli 2009 wurde neu adaptierte Torbogen unter großer Teilnahme der Bevölkerung von Ortspfarrer Pater Thomas feierlich eingeweiht.
Die Restaurierungsarbeiten wurden im Rahmen eines Dorferneuerungsprojektes gemeinsam mit Fam. Kowald-Zauner, der Ramsauer Zukunftsschmiede und der Gemeinde Ramsau durchgeführt.

Kurze Geschichte des Torbogens

Der Torbogen Ramsau wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und galt als Einfahrtstor zur Villa "Anbelang" (später Paukervilla). Von diesem damals sehr geschmackvollen Villenbau, welcher noch auf alten Ansichtsfotos sichtbar ist, gibt es nur mehr Teile der Grundmauer und des Kellers als auch eine sehr desolate Statutenfigur - aber es gibt eine eigene Geschichte
Der Torbogen Ramsau ist mauermäßig noch erhaltenswert, aber der Dachaufsatz ist bereits sehr vermodert und desolat. Da dieser Torbogen auf fremden Grund und Boden steht, wurde nun  mit dem Grundstückseigentümer Fam. Kowald Herbert und Herta, 3172 Ramsau, Dorfplatz 2 ein Gestattungsvertrag abgeschlossen, um im Zuge des Gemeinde Dorferneuerungsvereins die Restaurierung durchführen zu können.

Der ehemalige Ramsauerhof wurde 1905 nach Plänen des Wiener Architekten Max Kaiser erbaut und nach dem 2. Weltkrieg abgetragen.

Der Bauherr Kommerzialrat Hugo Anbelang war Ehrenbürger von Ramsau und Erbe bzw. Alleinbesitzer der Fischkonservenfabriken "Carl Warhanek".

1924 wurde die "Villa Anbelang" an die Familie Dr. Pauker verkauft.

Das Einfahrtstor zu diesem ehemaligen Landhaus ist in den Jahren 2008/2009 vom Dorferneuerungsverein "Ramsauer Zukunftsschmiede" unter Obmann Engelbert Mairhofer und von der jetzigen Besitzerfamilie Kowald-Zauner mit tatkräftiger Unterstützung der Ramsauer Bevölkerung vorbildlich restauriert worden.

 

 


Der Torbogen vor der Erneuerung

 

 

Der fertig restaurierte Torbogen

 

 

wappen_unterteil  
footer